Weitere Meldungen
| 29.06.2007 | Prüfrecht der Berufsgenossenschaften aufrechterhalten Bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft sind nicht nur gewerbliche Betriebe versichert, die künftig von der Rentenversicherung geprüft werden, sondern auch in großem Umfang der so genannte "private Eigenbau", nämlich derjenigen Personen, die ohne Einschaltung gewerblicher Betriebe ihr Eigenheim errichten. Da es sich hierbei um keine gewerblichen Betriebe handelt, darf der private Eigenbau gesetzlich nicht von der Rentenversicherung geprüft werden. Ohne eine entsprechende Ergänzung des § 166 Abs. 2 SGB VII im Rahmen des Zweiten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse würde der private Eigenbau weder von der Rentenversicherung noch von der Unfallversicherung mehr kontrolliert werden. [mehr] |
| 18.06.2007 | Den Zimmerern geht die Arbeit aus Obwohl der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) eine Trendwende für die Branche voraussagt, mahnen die Zimmerer zur Vorsicht. Nach Einschätzung des VBZH-Hauptgeschäftsführers Wolfgang Strauß sind die Betriebe nur noch bis zu den kommenden Sommerferien ausgelastet. Der Auftragsbestand liegt derzeit bei durchschnittlich nur noch sieben Wochen. Zu Quartalsbeginn lag er noch bei neun Wochen. „Der Bau boomt nicht, die derzeitige Auftragslage gibt Grund zur Sorge“, so Strauß. [mehr] |
| 04.06.2007 | Lohn- und Gehaltsverhandlungen 2007 Innerhalb der den Mitgliedsverbänden des ZDB gesetzten Erklärungsfrist hat sich eine Mehrheit von 75 % der möglichen Stimmen für die Annahme des Schiedsspruches vom 19. Mai 2007 ausgesprochen. Da sich auch innerhalb des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie eine Mehrheit für die Annahme des Schiedsspruches ausgesprochen hat, ist gegenüber dem Vorsitzenden der Zentralschlichtungsstelle seitens des Hauptverbandes und des Zentralverbandes die Annahme des Schiedsspruches erklärt worden. Gleichwohl wird der Schiedsspruch nicht wirksam werden. Der Baugewerbeverband Schleswig-Holstein hat dem Vorsitzenden der Zentralschlichtungsstelle mitgeteilt, das Schlichtungsergebnis in der vorliegenden Fassung abzulehnen. Gleiches wurde vom Verband baugewerblicher Unternehmer Niedersachsen e.V. dem Vorsitzenden der Zentralschlichtungsstelle mitgeteilt. Die Baugewerbeverbände aus den neuen Bundesländern haben dagegen den Schiedsspruch angenommen.[mehr] |
| 25.05.2007 | Frauen Forum 2007 Im oberfränkischen Tröstau bei Marktredwitz fand am am 11. und 12. Mai 2007 das 4. Frauen Forum statt. Gut 50 Frauen aus dem bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbe trafen sich im Fichtelgebirge. Thema in diesem Jahr: Steigerung der Kundenbindung durch optimale Kommunikation. Im Rahmen des Frauen Forums 2007 erarbeiteten die Seminarteilnehmerinnen Techniken mit denen sie auch im Falle einer Reklamation souverän reagieren und das Gespräch zielorientiert führen können. Denn Ziel jedes Kundenkontaktes ist: das Vertrauen des Kunden zu gewinnen. Sie erhielten praxisnahe Methoden, mehr Kunden zu binden und dadurch erfolgreicher zu sein! |
| 19.05.2007 | Lohn- und Gehaltsverhandlungen 2007: Schiedsspruch Auf Grundlage der Vereinbarung der Tarifvertragsparteien vom 14.05.2007 wurde das Schlichtungsverfahren am Freitag, den 18.05.2007 aufgenommen und bereits nach 22-stündigen Verhandlungen am Samstagmorgen, den 19.05.2007 abgeschlossen. Der Vorsitzende der Zentralschlichtungsstelle für das Baugewerbe, Bundesminister a. D. Wolfgang Clement, schlug einen Schiedsspruch vor, der nicht überrascht. Er enthält nur marginale Abweichungen zum ursprünglich von den Tarifvertragsparteien ausgehandelten Tarifvorschlag. In wie weit die Baukonjunktur davon profitiert, bleibt abzuwarten, da insgesamt Beschäftigungsimpulse fehlen. Ungeachtet dessen ist eine Verbesserung der Einkommensverhältnisse des Facharbeiterstammes anzustreben. Der Schiedsspruch gibt hierzu eine Hilfe. Bedauert wird, dass der Schiedsspruch keinerlei Äußerungen über den Mindestlohn-Ost beinhaltet und so bestehende Wettbewerbsverzerrungen nicht konsequent angegangen werden. Begrüßenswert bleibt die angestrebte Laufzeit von 24 Monaten. [mehr] |
| 07.05.2007 | Baugewerbe lehnt Tarifvorschlag ab Nachdem zahlreiche Mitgliedsverbände des Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) aus verschiedenen Regionen Deutschlands wegen der dortigen wirtschaftlichen Situation des Baugewerbes das Verhandlungsergebnis abgelehnt haben, hat der ZDB den Tarifvorschlag vom 31. März 2007 nicht annehmen können. [mehr] |
| 02.05.2007 | Erstmals mehr Renovierungen als Neubauten Die bayerischen Zimmerer sind zum ersten Mal in der Geschichte ihrer Branche mehr mit Renovierungen als mit Neubauten beschäftigt. 54 Prozent der Betriebe sind inzwischen in diesem Bereich tätig. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Verbände unter ihren Mitgliedern hervor. Positiv bewertet der Verband das erstmals eingeführte Saison-Kurzarbeitergeld.Die befragten Unternehmen schätzen insbesondere die gewonnene Flexibilität für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Hingegen kritisch äußerten sie sich über das Verfahren zum Saison-KUG; ein Viertel der Befragten bewerten das Verfahren als zu bürokratisch. Insgesamt gesehen blicken die bayerischen Zimmerer zu Beginn des zweiten Quartals eher verhalten auf das laufende Jahr. [mehr] |
| 26.04.2007 | Fachfrau im Zimmererhandwerk - Zertifizierung 2007 Viele Unternehmerfrauen kamen als Quereinsteigerinnen in ihr jetziges Tätigkeitsfeld und erwarben sich einen großen Wissensstand in der praktischen Unternehmensführung. Ziel der Qualifizierung „Fachfrau im Zimmererhandwerk“ ist daher, den in den Betrieben mitarbeitenden Damen der Führungsebene eines Zimmerer- und Holzbaubetriebes das notwendige theoretische Wissen für die Leitung des Betriebes sowie für dessen Zukunftssicherung zu vermitteln. Am 20./21. April 2007 haben 15 Unternehmerfrauen die Seminarreihe "Fachfrau im Zimmererhandwerk" abgeschlossen. Im Rahmen einer Feierstunde wurden die Damen ausgezeichnet und bekamen von Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Hallinger ihre Zertifikate überreicht. Die nächste Seminarreihe "Fachfrau im Zimmererhandwerk" startet im Herbst 2007. |
| 16.03.2007 | Ausschuss Unternehmensführung nimmt Arbeit auf Den Verbandswahlen 2006 folgend hat der Ausschuss Unternehmensführung am 15.03.2007 mit seiner konstituierenden Sitzung die Arbeit aufgenommen. Das Bild zeigt von links nach rechts: Wolfram Vaitl (Oberbayern), Günter Amend (Unterfranken), Vorsitzender Gerhard Gruber (Oberpfalz), Geschäftsführer Alexander Kirst (München), stellvertretender Vorsitzender Georg Keilholz (Mittelfranken) und Gabriel Lerchenmüller (Schwaben). Nicht auf dem Bild zu sehen sind Klaus Hübner (Oberfranken) und Siegfried Piske (Niederbayern). Leitsatz der Ausschussarbeit ist es, die Mitglieder des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes in ihrem Bestreben nach einer Positionierung im Sinne von "Meisterhaft" mit praxistauglichen Lösungen für die kaufmännische Unternehmensführung zu unterstützen. Beispiele hierfür sind der Betriebsvergleich BDZ (Betriebsabrechnung), die Ergebnisplanung.bau (Betriebsplanung) sowie MinD.bau (Berichtswesen). Aktuelles Projekt ist die "Praxisanleitung zur SWOT-Analyse im Zimmererhandwerk", die in Zusammenarbeit mit dem Ludwig-Fröhler-Institut (München) entwickelt wurde. Darüber hinaus bringt sich der Ausschuss in übergeordnete Gremien des Bund Deutscher Zimmermeister (BDZ) und des Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) ein. |